Die Sonne strahlte über dem Sportleraustausch 2009

« Wir können die nächste Ausfahrt nehmen – Oder noch weiter fahren – Ja ich weiß, es ist schon spät – Komm wir fahren durch die Nacht – Bis wir die Sonne sehn – Sag mir nicht, dass das nicht geht – Denn so weit ist das nicht – Es sind nur 1000 Kilometer bis zum Meer – Bis zum Meer, bis zum Meer – Da schauen wir den Wellen hinterher… » So beginnt ein mehr oder minder aktuelles Lied der Gruppe Luxuslärm. Es scheint beinahe für den Sportleraustausch Meerbusch-Fouesnant 2009 geschrieben zu sein. Denn was die Meerbuscher Jugendsportler und ihre Betreuer nach ihrer Nachtfahrt Richtung Meerbuschs Partnerstadt erwartete war eben dies: Tage voller Sonne am Meer.

Höhepunkt der diesjährigen Hinfahrt war eine spontane kleine Parisrundfahrt nachts um eins. Kein Jugendlicher schlief, als Buspilot Günther Schwarz gekonnt die französische Hauptstadt zeigte und Wissenswertes zu berichten wusste. Danach ging es weiter durch die Nacht in Richtung Bretagne. Mit strahlendem Sonnenschein wurde man dann im Departement Finistère empfangen. Und dieser Sonnenschein sollte die Jugendgruppe den kompletten Aufenthalt über begleiten.

Nach dem warmherzigen Empfang im Schulrestaurant der Stadt durch das dortige Betreuer-Team waren die organisatorischen Herausforderungen des diesjährigen Treffens und die ermüdende Reise schnell vergessen und die erwartungsvollen Sportler wurden in ihre Gastfamilien übergeben. Schon am Nachmittag des Ankunftstages stand ein Strandaufenthalt im Stadtteil Cap-Coz auf dem Programm, bei dem die Meerbuscher die Gelegenheit im Atlantik zu baden gleich ausgiebig nutzten. Ein unerwartetes Bonbon des Tages stellte eine spektakuläre Meeresrettungs-Demonstration der ortsansässigen Strand-Lebensretter dar.

Der Pfingstsonntag brachte am Morgen den Sport auf den Plan. In den Disziplinen Judo, Karate, Basketball und Leichtathletik führte man gemeinsame Trainings und Spiele aus, bevor es am Nachmittag im Stadtteil Mousterlin zur Erholung erneut zum Strand – an den wohl schönsten Abschnitt der 17 Kilometer langen Küste von Fouesnant – ging, wo der wolkenlose Himmel einen traumhaften Rahmen für einen wiederum spaßerfüllten Strandnachmittag bot.

Kaum wollte man glauben, dass man die beiden erlebten Strandtage noch toppen könnte, da ging es am Montag mit dem Schiff „Vedettes Glenn“ zum Inselarchipel Les Glénans vor Fouesnant. Die jungen und älteren Rheinländer fühlten sich plötzlich wie in der Südsee. Die Farbenvielfalt der vom glasklaren Atlantikwasser umspülten Inseln, die Inselflora, brütende Möwen und das erneute Hochsommerwetter begeisterten sowohl die deutschen Gäste, als auch ihre bretonischen Gastgeber. Beinahe wurde allerseits das Sonnenöl schon knapp. „Ich will hier nicht weg!“ war beim Verlassen der Inseln der allgemeine Tenor der Gruppe.

Um auch zur Weiterbildung der Jugendsportler beizutragen, besuchte man Tags darauf das Meeresbiologie-Laboratorium „Marinarium“ in Fouesnants Nachbarstadt Concarneau. Hier erfuhren die interessierten Jugendlichen viel über das Leben der Hummer und anderer Meeresbewohner. Wer hätte schon gewusst, dass der neugeborene Hummer zum Plankton gezählt wird? Ein letzter Strandaufenthalt zum Picknick, ein Besuch der geschlossenen Festung „Ville Close“ und schließlich die Besichtigung des bedeutenden Yachthafens in La Forêt-Fouesnant mit rund 1500 Booten rundeten den erneut ereignisreichen Tag ab.

Am letzten Tag des Aufenthalts lud die Stadtverwaltung von Fouesnant die gesamte Sportlergruppe zum Mittagessen im Schulrestaurant der Stadt ein. Hier begrüßten der Sportbeigeordnete, der Generalsekretär der Kommune und die Partnerschaftsbeauftragte der Stadt die deutsche Gruppe offiziell. Roger Jan und Hans-Otto Ziebarth, die Organisatoren des Sportleraustausches, bedankten sich hocherfreut bei den Gastfamilien und den Jugendsportlern für eine harmonische und erinnerungswürdige 36. Begegnung 2009. Die Jugendsportler nutzten die Gelegenheit, um sich gegenseitig ihre Austausch-Shirts zur Erinnerung aneinander zu signieren.

Nach einem herzlichen und tränenreichen Abschied mit einem vielstimmigen „Bis nächstes Jahr in Meerbusch!“ und allgemeinem Adressenaustausch machte sich die Meerbuscher Delegation am Abend mit dem Lied „Voyage, Voyage“ schließlich auf den Heimweg. Mit einem Zwischenstopp am Mont St. Michel an der Kanalküste ging es erneut durch die Nacht, um bei Nieselregen in Meerbusch anzukommen und so wie aus einem schönen Sommertraum gerissen zu werden. Danke Fouesnant, es waren wunderschöne Tage bei Dir. Zum Glück sind es nur 1000 Kilometer bis zum Meer…

Geschrieben von : Ulf Ziebarthsportleraustausch

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Une réflexion au sujet de « Die Sonne strahlte über dem Sportleraustausch 2009 »

  1. Vendredi 28 Aout.
    C’est avec une grande joie que nous accueillons un jeune allemand à notre domicile pendant 3 mois. Il ira au collège ST Joseph, suivi par Elizabeth LIGEN. Il habite à Osterath et il se prénomme Chistopher Schroettle.Souhaitons lui la bienvenue

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